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Wesertour

Juni 2009

Inspiriert durch eine TV-Sendung im WDR  sind wir im Mai von Hannoversch Münden, wo sich durch den Zusammenfluss von Fulda und Werra die Weser bildet zu einer Tour entlang der Weser gestartet.
Das Angebot an Stellplätzen entlang der Weser ist fast so gut wie an der Mosel, hier sieht man ebenfalls an jedem Ortseingang einen Hinweis auf einen Stellplatz.
Han. Münden bietet eine schöne Innenstadt mit vielen alten Fachwerkhäusern und viel Gastronomie der Stellplatz in der nähe des Wesersteins ist über einen Brücke an einer Schleuse zu erreichen die zwar für max. 3,5 t zugelassen ist, aber auf dem Stellplatz stehen auch schwerere Mobile, so sind wir von der Schleusenwärterin herüber gewunken worden als wir zögernd vor der Brücke standen. 
Nach ausgiebigem Frühstück, Brötchen bekommt man an der Rezeption des Campingplatzes nebenan. Ging’s weiter nach Bodenwerder wo und Münchhausen an jeder Ecke uns Gedächtnis gerufen wird. Nienburg ist die letzte Station vor Bremen. Der Stellplatz liegt am anderen Weserufer, der Weg in die Stadt entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist in 10 – 20 Minuten geschafft. Wenn man vom Stellplatz über die Weser nach rechtsschaut sieht man eine blaue Brücke. Auf der anderen Weserseite ist man am Fuß der Brücke nur noch wenige Schritte von der Innenstadt entfernt.
In Bremen besuchten wir natürlich die Touristenmagnete….Rolandsäule, Bremerstadtmusikanten, Schnorrviertel uvm.
In Bremerhaven, an der Mündung der Weser in die Nordsee, blieben wir auf dem Stellplatz an der Doppelschleuse, zuvor hatten wir uns den neuen Platz in der Nähe vom….angeschaut. Hier auf der schutzlosen Platte wehte ein so heftiger Wind das wir es vorzogen im Windschatten der Deiche an der Doppelschleuse zu stehen…selbst hier  war es noch so windig das Stühle und Tische umgeweht wurden und der Schaum vom Bier aus dem Glas gepustet wurde.
Weiter ging’s mit der Fähre über die Weser nach Nordenham mit Greetsiel am Zielort im Navi.
Zufällig kam uns zu Ohren dass an diesem Wochenende in Emden das Heringsfest stattfindet, spontan beschlossen wir dorthin zu fahren. 
Kurz vor Emden hatte ich schon die ärgsten Bedenken ob wir hier noch einen Platz bekommen. Der Stellplatz an der Marina Emden war schnell gefunden aber wie nicht anders zu erwarten zum bersten… entnervt drehten wir am ende des Platzes um, um uns erneut auf die Suche nach einem freien Plätzchen zu machen als weit vor uns ein Womo-Kollege den Platz verließ und kein anderer die Lücke erspäht hatte. Hier standen wir optimal nur von einem Rasenstreifen und dem Gehweg vom Hafenbecken getrennt machte es Spaß den einlaufenden historischen Schiffen zuzuschauen.

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