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Sardinien

Mai 2019

Nachdem wir uns von Hans Georg und Familie in Ammerbuch-Breitenholz verabschiedet haben fahren wir weiter Richtung Italien. Kurz die Formalitäten der der Grenze erledigt und weiter geht's.
Nachdem wir zügig voran gekommen sind stehen wir über Nacht in Lodi auf einem kostenlosen Stellplatz. Am nächsten Tag geht's bei Strömendem Regen bis Livorno wo wir auf den Check in warten.


Nach einer kurzen Nacht, beim nächsten mal wird eine Kabine dazu gebucht, erreichen wir Olbia. Bei Arbatax bleiben wir auf einem Campingplatz und schlafen uns erst einmal aus. In Villasimius wollen wir einen Stellplatz ansteuern leider hat dieser geschlossen so fahren wir ein Stück zurück nach Costa Rei auf den Camping Capo Ferrato .

Nahe Pula im Süden bleiben wir auf einem Campingplatz den ACSI empfohlen hat. Die Beschreibung las sich so gut dass wir den Platz ohne böses zu ahnen ansteuerten. Vom freundlichem empfang und der schönen Gestaltung des Eingangsbereiches ließen wir uns "blenden". Leider kam die Ernüchterung nach dem Einchecken als wir unseren Platz zugewiesen bekamen. Aus schrottreifen Caravans hatten die Angestellten Wagenburgen gebaut in denen sie Hausten. Der Platz war ungepflegt und schmutzig...da half wirklich nur genug Wein und TV.

Der nächste Platz entschädigte uns dafür. Auf einem gepflegten Stellplatz der Terrassenartig in einer Bucht lag hatten wir einen tollen Blick aufs Meer. Die Anfahrt war etwas abenteuerlich die Restlichen Kilometer führten über eine unbefestigte Straße wo die Räder oft durchdrehen. Als wir tags darauf weiterfahren biegen wir ab um eine Grotte zu besichtigen. Die Grotta di Mannau kann aber mit keiner deutschen Tropfsteinhöhle konkurrieren.
Auf dem Weg in den Norden fiel uns ein dass es irgendwo Fassadenkunst geben sollte, die sog. Murales die es in Ordosolo gibt, also geht es morgen dorthin.

Bei Marina Bosa stehen wir am Arsch der Welt. Laut Stellplatzführer sollten es nur knapp 3km von Bosa entfernt liegen, tatsächlich waren es mehr als 7km. Der Stellplatz ist mit 25 Euro der teuerste Platz auf dem wir gelandet sind. Im knapp 40 km entfernten Alghero übernachten wir auf einem Campingplatz der Nähe der Stadt liegt. Alghero ist genau nach unserem Geschmack. Wir finden eine tolle Altstadt vor in der es viel zu sehen gibt.
Morgen geht es zur Fähre, wir sind in Palau auf dem Campingplatz Baja Saracena. Zum Abschluss gönnen wir uns im Restaurant auf dem Platz ein Abendessen. Wir werden nicht enttäuscht und haben ein authentisches Sardisches Mehrgängemenü das hervorragend ist.

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und so fahren los in Richtung Olbia wo wir abends die Fähre auf's Festland nehmen. Auf dem Weg machen wir noch eine kurze Rast in Golfo Aranchi wo wir in einer Hafenbar Kaffee trinken und einen Snack zu uns nehmen.
An der Fähre erwartet uns und alle Mitreisenden ein unbeschreibliches Chaos. Wir haben schon so viele Fährfahrten hinter uns gebracht aber selten so unorganisierte Terminals und Personal vorgefunden.
Nachdem wir uns über Nacht auf den Sitzbänken in einer der Lounges bequem gemacht hatten erreichen wir am frühen Morgen Livorno. Von hier geht es nach Norden, in Feriolo am Lago Maggiore legen wir einen Zwischenstopp ein. Am kommenden Tag werden wir die Deutsch/Schweizer Grenze passieren, dann ist dieser Urlaub auch wieder "Der letzte Urlaub".

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