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Ligurien

Juni 2006

Mit unserer Tochter und Enkeltochter sind wir in Richtung Ligurien aufgebrochen. Finale Ligure sollte unser Ziel sein der Stellplatz las sich im Promobil-Stellplatzführer recht gut. Die Realität sah dann doch ganz anders aus. Zum Wasser hin lagen große Fels- und Betonblöcke im Rücken hörte man die vielbefahrene Küstenstraße. Gemütlichkeit kam nicht auf stellten wir einen Stuhl vor unser Womo um es uns gemütlich zu machen kam ein „Wärter“ mit seinem Roller über den Platz gefahren und rief recht unwirsch „No Camping!“ Der Platz selber war sehr staubig so dass beim kleinsten Windstoss einen feine Sandwolke über den Platz zog. Nächsten Morgen haben wir beschlossen weiter nach Diano Marina zu fahren auch der Platz hatte bei Promobil recht gut abgeschnitten. Hier wurden zwar Tische, Stühle und ausgefahrene Markise geduldet, aber vom kurzen Weg zum Strand war nichts zu sehen. Am Strand selber war alles in der Hand der Strandlokale, die frei zugänglichen Bereiche dienten dazu Regenwasser aus den Bergen ins Meer zu leiten, dementsprechend waren diese Stellen voller Äste und Unrat.
Wir haben aufgegeben und uns entschlossen unserer Enkeltochter zuliebe zum Gardasee zu fahren. Auf dem Platz in Lugano angekommen stutzen wir. Wir als einziges Fahrzeug auf dem großen Platz, das war ungewöhnlich. Laut Stellplatzwärter war es der erste Tag seit Wochen an dem es nicht geregnet hatte, so sah dann auch der Platz aus. Die Stellplätze an der Liegewiese standen unter Wasser und es hatten sich wohl von abfahrenden Wohnmobilen große Schlammlöcher gebildet, Die Rasengitterprofile waren so glitschig dass es nicht möglich war auf die Ausgleichkeile zu fahren, sie schoben sich ständig unter den Reifen heraus.
Unsere Enkeltochter hatte ihre Probleme mit den harten Kanten der Rasengitterprofile da sie bisher nur Krabbeln konnte. Ihr zuliebe sind wir ein weiteres mal umgezogen im ACSI-Campingführer entdeckten wir am Lago Maggiore einen Campingplatz mit eigenem Sandstrand und sogar, dank ACSI-Campingcard für wenig Geld. Die Antwort bei meinem Anruf dort ob kurzfristig Platz frei wäre: “kein Problem, kommen Sie!“
Wir sind dann nach Feriolo di Baveno am Nordufer des Lago Maggiore gefahren. Der Campingplatz Orchidea hat uns auf Anhieb gefallen, der Platz wurde ständig sauber gehalten, der Strand täglich von angeschwemmtem befreit, die Sanitäranlagen mehrmals täglich gereinigt.
Von Feriolo aus kann man die Provinzhauptstadt Verbania und die Orte Stresa und Baveno recht gut mit dem Bus oder dem Fahrrad erreichen. Von Baveno aus kann man mit einer Seilbahn auf den Monte Mottarone fahren oder einen Ausflug auf die Borromäischen Inseln per Schiff buchen.
Auf dem Platz hat es uns so gut gefallen dass wir in der Folgezeit noch mehrmals dorthin reisten
 
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