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Lago Maggiore

September 2009

Im Spätsommer hatten wir eine Verabredung mit Peter und Tine, Freunden die wir im Vorjahr kennenlernten, um gemeinsam einige Tage mit dem Motorrad durch die Berge zu fahren.
Bis die beiden am Lago Maggiore eintrafen unternahmen wir alleine einige Ausflüge mit dem Motorrad an den Monte Rosa. Hier im kleinen Ort Rima von wo keine Straße weiter in die Berge geht machten wir Mittagspause. In einem kleinen Ristaurante nahmen wir Platz, bestellten eine Cola und suchen nach einem Gericht in der Speisekarte.
Unterhalb der Terrasse, auf der Straße war eine Frau, die über und über mit Asche- oder Russ verschmutzt mit jemanden im heftigen Streit lag der übers Handy ausgetragen wurde. Zwischendurch nahm sie einen großen Schluck Schnaps, zog tief an einer Zigarrette und kratzte sich an diversen Körperteilen. Unserer Neugier wurde von der von der Cheffin unterbrochen die unsere Bestellung aufnehmen wollte. Kaum wieder in der Gaststube verschwunden öffnete sich an der Seite ein Fenster und die Frau auf der Strasse wurde angebrüllt...in dem Gebrüll konnten wir die Worte hören die unserer Bestellung sehr nahe kamen. Das Aschenputtel warf die Kippe weg, stellte den Schnaps zur Seite....brrrrr....ES WAR DIE KÖCHIN....
Wir unternehmen Fahrten mit dem Linienbus nach Verbania und mit dem Fahrrad nach Baveno an den Hafen direkt an der Talstation der Seilbahn um noch einmal einen Spaziergang über die borromäischen Inseln zu machen. Übrigens, wer den gefragten Preis bezahlt ist selber schuld…die Sprüche sind immer gleich…nur bei uns 30 Euro, zwei Inseln, zwei Personen…erzählt man dass es von Stresa für 15 Euro geht muss man dann nur noch 20 Euro für alle drei Inseln bezahlen….wahrscheinlich ist das noch zuviel.
Währen man bei den beiden anderen Inseln auch vieles sieht ohne in einen der Paläste oder bot. Gärten zu gehen ist man auf Isola Madre aufgeschmissen nur der Anleger mit einem kleinen Ristorante ist außerhalb der kostenpflichtigen Anlage.
Ein Abenteuer für jeden Touristen in Italien ist ein Wochenmarkt. Hier bekommt man alles wirklich alles. Von Kurzwaren, Haushaltsgegenständen, Werkzeugen und natürlich Kulinarisches. Da wir mit dem Bus nach Verbania zum Wochenmarkt sind brauchten wir unsere Einkäufe nicht im Tankrucksack verstauen sondern konnten vollgepackt mit Tragetaschen mit dem Bus zurück nach Feriolo fahren. Ganz in der nähe des Markplatzes fanden wir einen Weinhändler den wir nach einem Testkauf immer wieder zum Weineinkauf besuchten.
Nachdem Tine und Peter am See eintrafen hatten wir noch Gelegenheit bei einer gemeinsamen Motorradtour  die Wasserfälle zu besuchen. Dann fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf der Wasserspiegel im See stieg in den 3 Tagen um ca.70 cm an die kleinen Bäche die in den See mündeten mutierten zu reißenden Flüssen. Da Motorradfahren bei dem Wetter keinen Spaß machte haben wir uns die Zeit mit zusammen einem Paar aus Dänemark mit reden und Wein vertrieben.
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