camperstammtisch.com

Iseosee

September 2019

Im September fahren wir für eine Woche an den Iseosee. In Marone einem kleinen Dorf nahe bei Iseo befindet sich der Campingplatz "Riva di san Pietro". Es hat uns so gut gefallen dass wir nun schon zum dritten mal auf diesem Campingplatz sind. Die Betreiber und das Personal sind sehr freundlich und hilfsbereit. In der Rezeption bekommt man das übliche Infomaterial zur Umbebung sowie Fahrpläne von Bus, Bahn und Schiff.
Der Campingplatz hat 121 Plätze die alle über Strom verfügen die erste Reihe liegt direkt am Seeufer. Außerdem gibt es noch einige feste Appartements. Der Platz verfügt über moderne Sanitäranlagen die in tadellosem Zustand sind. Für Familien mit Kindern findet man einen kleinen Spielplatz und einen Pool. Wer den See erkunden will kann sich ein Boot mieten und wer eine andere Perspektive sucht hat die Möglichkeit Tauchkurse zu buchen. Und den Abschluss eines schönen Tages kann man im wirklich hervorragenden Restaurant bei einer Pizza, oder besser bei typischem italienischen Köstlichkeiten verbringen.
 
Wir reisen an einem Sonntag an, wir hatten per email reserviert uns so konnten wir unseren Platz in der ersten Reihe am Seeufer in Beschlag nehmen nachdem wir die übliche Anmeldeformalität erledigt hatten. Von einem Mitarbeiter werden wir zu unserem Platz geleitet und eingewiesen. Nachdem wir uns an Strom angeschlossen, Stühle und Tisch aufgestellt haben relaxen wir mit "Willkommens-Bier" Käse und Salami in der Nachmittagssonne.
Mit den Fahrrädern radeln wir nach Sale Marasino. Von hier gibt es eine Fähre die im 20 min Takt hinüber zur Isola Monte fährt. Wir spazieren gemütlich die ca. 10 kam lange Strecke um die Insel auf etwa halben Weg kehren wir in ein Restaurant eine und stärken uns mit einer Bruschetta und einem kalten Aperol Spritz.
Mit dem Zug fahren wir nach Iseo wo an diesem Tag Markt ist. Es ist sehr voll und nachdem wir uns umgesehen haben beschließen wir uns das treiben gemütlich bei einem Cappuccino weiter anzuschauen. Da der Tag noch jung ist schlenern wir zum Hafen. Dort liegt gerade ein Schiff an, wir fragen welche Stationen es anläuft. Die Richtung passt und so fahren wir mit. Es geht auf die andere Seeseite, wieder zurück nach Monte Isola wo wir aussteigen und bis Carzano laufen um mit der Pendelfähre nach Sala Marasino zu gelangen. Da ja die Fähre im 20 min Takt fährt entspannen wir bei einem kalten Bier und studieren den Fahrplan der Fähren. So haben wir dann für die nächsten Tage Bootstouren geplant die uns von Isoe nach Pisogne im Norden und von Iseo nach Sarniko im Süden rund um den See und zurück bringen sollten.
Nach Brescia fährt kein Schiff, aber die Eisenbahn. Brescia, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist eine typische Großstadt. Mit einem Stadtplan bewaffnet laufen wir das kurze Stück vom Bahnhof in die Altstadt. Auf der Piazza della Loggia machen wir eine Pause...wieder mit Panini und Aperol Spritz. Leider können wir nicht zur Besichtigung in den Dom. Scheinbar heiratet ganz Italien am heutigen Tage in Brescia denn es laufen überall Hochzeitsgesellschaften herum die entweder aus dem Dom kommen oder dort hinein gehen.
Leider geht jeder Urlaub zuende und so müssen wir wieder in Richtung Heimat aufbrechen.
 
 
Mehr Bilder findet Ihr hier: >>KLICK<<
 
 

Back